www.profind.info | Ausdruck vom 20.09.2017 04:05

Teilprojekt 4: „Prävention von Funktionsverlusten nach osteoporotischen Handgelenksfrakturen“

Effekte motorisch-kognitiver Trainingsformen auf die Funktionsverluste durch Immobilisation nach osteoporotischen Handgelenksfrakturen: eine randomisierte klinische Pilotstudie bei älteren Erwachsenen

 

Die Behandlungsergebnisse insbesondere bei älteren Patienten nach distaler Radiusfraktur sind häufig unbefriedigend. Probleme resultieren aus der nicht zu umgehenden, 3-6-wöchigen Immobilisation, die zu Bewegungseinschränkung des Handgelenkes, Verlust von Muskelkraft sowie Störung der Feinmotorik und Koordination führt. Bislang gibt es keine geeigneten proaktiven Strategien, um solche Immobilisationsschäden vorzubeugen.

Das übergeordnete Ziel der Studie ist es, die Effekte motorisch-kognitiver Therapieformen auf die Funktion des Handgelenks nach distaler Radiusfraktur zu untersuchen. Die Pilotstudie soll zum einen Auskunft über die Höhe der Rekrutierungsrate geben, um eine ausreichende Probandenzahl und damit eine zuverlässige Aussage hinsichtlich der Therapieeffekte zu erzielen. Zum anderen gilt es im Rahmen der Methodenentwicklung die Sensitivität sowie die Angemessenheit für die hier zum Einsatz kommenden Verfahren zu prüfen.

Die Pilotstudie ist als kontrollierte, randomisierte, longitudinale Interventionsstudie mit drei Gruppen konzipiert. Die EG1 (Mentales Training) stellt sich Bewegungen vor, ohne sie dabei auszuführen. In der EG2 (Spiegeltraining) bewirkt ein visuelles Feedback durch den Einsatz eines Spiegels die zusätzliche Aktivierung der kontralateralen Hemisphäre. Die Kontrollgruppe erhält ein Entspannungstraining. Getestet werden Funktion (PRWE), Einschränkungen (Beweglichkeit, Kraft) sowie soziale Teilhabe/Lebensqualität (DASH, SF12).

 

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